Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2016

Von Wittenberg in die Welt

Durch den Buchdruck und den reißenden Absatz, den Luthers Schriften fanden, sowie durch die vielen ausländischen Studenten, die in Wittenberg studierten, hatte die lutherische Reformation von Anfang an eine europäische Dimension. Sie breitete sich im 16. Jahrhundert auch in die außereuropäische Welt aus. Dieser Ausbreitungsgeschichte widmen sich die sechs Vorlesungen des Jahres 2016. Der Weg führt von Dänemark bis nach Ungarn und von der Neuen Welt bis nach Russland.


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2015

Frauen Bild Bibel

Eva und Maria – wenn es um Frauen in der Bibel geht, werden ihre Namen oft als erste genannt. Wie aber verhält es sich mit Schifra oder Pua, mit Abigail oder Judith, mit Damaris oder Phöbe? Und welche Spuren haben biblische Frauengestalten in der Geschichte des Christentums und der Kunst hinterlassen? Von den Frauengeschichten des Alten Testaments über Frauenbilder der Reformationszeit und des 17. Jahrhunderts bis hin zu den biblischen Frauengestalten in der zeitgenössischen Kunst spannt sich der Bogen der Wittenberger Sonntagsvorlesungen zum Themenjahr „Reformation – Bild und Bibel“.


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2014

Reformation und Politik

Zum Themenjahr „Reformation und Politik“ stellen die Sonntagsvorlesungen zum einen drei Lutherschriften in den Mittelpunkt, die von zwei Politikern und einem Wirtschaftsfachmann neu gelesen und interpretiert werden. Daneben werden die Lebensläufe von Friedrich dem Weisen, Helena von Freyberg und Agnes von Zahn-Harnack vorgestellt, die je auf ihre Weise reformatorisches Denken und Politik miteinander verbinden.
 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2013

Reformation und Toleranz

So lautet das Thema der Lutherdekade in diesem Jahr. Ohne Toleranz gibt es kein friedliches Zusammenleben. Doch was bedeutet es eigentlich, tolerant zu sein? Und wie stehen Reformation  und Toleranz zueinander?

 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2012

„Ich wollte alle Künste, sonderlich die Musica, gerne sehen
im Dienst des, der sie geben und geschaffen hat.“

Reformation und Musik

Angelehnt an das Thema der Lutherdekade wird das Verhältnis von „Reformation und Musik“ von verschiedenen Seiten beleuchtet und ein Bogen von der Lutherzeit bis in unser Jahrhundert gespannt.

 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2011

„Ihr aber seid zur Freiheit berufen.“
Von der Freiheit
jedes (Christen-) Menschen

Sechs Wegmarken

In diesem Jahr beschäftigte sich die Reihe mit dem Jahresthema der Lutherdekade „Reformation und Freiheit“. Einige wesentliche Stationen unserer deutschen Freiheitsgeschichte werden hier beleuchtet.

 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2010

„… wollte ich doch lieber unter denjenigen sein,
die Wahrheit suchen.“

Philipp Melanchthon
„Grenzüberschreitungen“
Lebenskreise eines Reformators


2010 jährte sich sein Todestag zum 450. Mal. Grund genug, sich dem Reformator und seiner Bedeutung zu widmen.

 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2009

„… und alles, was wir erreicht haben,
ist immer nur Anfang.“

Johannes Calvin
Umstrittener Kirchenreformer und Vater der Moderne

In diesem Jahr jährte sich zum 500. Mal der Geburtstag des Reformators Calvin. Aus diesem Anlass widmeten sich die Wittenberger Sonntagsvorlesungen dem umstrittenen Kirchenreformer und Vater der Moderne.


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2008

„Ein jedes Volk wandelt im
Namen seines Gottes …?“

Begegnungen mit anderen Religionen
Vereinnahmung • Konflikt • Frieden

In unserem Land leben Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen, Konfessionen und Religionen zusammen. Dieses Miteinander ist bereichernd und spannungsvoll. Der Blick auf die Reformationzeit sowie deren Vor- und Nachgeschichte eröffnet neue Perspektiven.


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2007

„Wer nit arbeitet, soll auch nit essen…?“
Die neue Frage nach der Arbeit

Was wird aus der Arbeitsgesellschaft, wenn ihr die Arbeit ausgeht? Das fragen heute viele Menschen. Ein Blick auf die reformatorische Neubestimmung der Arbeit kann uns motivieren, die gegenwärtigen gesellschaftlichen Umgestaltungsprozesse mit evangelischem Profil voranzubringen.

 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2006

„Das christliche Leben ist nicht fromm sein …“
Martin Luther

Sehnsüchtig nach Leben
Aufbrüche zu neuer Frömmigkeit

Die Wurzeln reformatorischer Frömmigkeit werden in verschiedenen Zusammenhängen neu entdeckt. Was bedeuten diese Gestalten der Frömmigkeit bei der Suche nach neuer Spiritualität und gelebtem Glauben im 21. Jahrhundert?

 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2005

„Vor den Pforten des Paradieses …“ (Martin Luther)
Wittenberger Lebensläufe im Umbruch der Reformation
Martin Luther • Andreas Bodenstein aus Karlstadt
Hieronymus Schurff • Philipp von Hessen
Georg Major • Johann Friedrich


Brüche in der Biografie eines Menschen – Einbrüche, Abbrüche, Umbrüche und Aufbrüche werden exemplarisch dargestellt an Lebensgeschichten aus der Reformationszeit.

 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2004

„Wollen sie nicht menner horen
mussen sie weiber horen.“
(Martin Luther)

Frauen fo(e)rdern Reformation

„Fürstinnen der Reformation“ – es waren besonders auch Frauen von Fürsten und Machthabern, die zusammen mit ihren Männern, neben ihnen, ohne sie und wenn es sein musste auch gegen sie, Politik gemacht und die Reformation geprägt haben.


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2003

„Laßt uns aufs Neue wieder anfangen,
schreiben, dichten, reimen, singen, malen.“
Martin Luther

Die Reformation und die Künste

Das Cranach-Jahr aus Anlass des 450. Todestages des Hofmalers und Freundes Martin Luthers war Ausgangspunkt für eine grundsätzliche Besinnung über das Verhältnis der Reformation zu den Künsten.


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2002

„Recht lehren ist nicht die geringste Wohltat“
Wittenberg als Bildungszentrum
1502-2002
Lernen und Leben auf Luthers Grund und Boden


Am 18. Oktober 1502 wurde die Universität Wittenberg „Leucorea“ gegründet. Durch Luther und Melanchthon wurde sie bald zu einer der größten Universitäten Europas.


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2001

„Gott hat noch nicht genug
Wittenbergisch Bier getrunken.“

Alltagsleben zur Zeit Martin Luthers

Mittelalterliches Leben und Treiben bilden heute allerorten eine bunte Kulisse. Was ist es, was die Zeitgenossen der Postmoderne an dem „finsteren Mittelalter“ so faszinierend finden?

 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 2000

„Wach auf, wach aus, du deutsches Land“
Martin Luther
Angst und Zuversicht in der Zeitenwende


2000 Jahre nach Christi Geburt stehen wir an einer vielsagenden Zeitenwende. Weltuntergangsstimmungen und Krisenängste, Hoffnungen und Gewissheit mahnen und trösten mit dem reformatorischen Lied: „Wach auf, wach auf, du deutsches Land!“

 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 1999

Mönchshure und Morgenstern
Katharina von Bora, die Lutherin
Eine Frau weiss, was sie will

Der 500. Geburtstag von Katherina von Bora bringt exemplarisch an den Tag, was eine große Frau an der Seite eines großen Mannes zu sein vermag.

 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 1998

Luther und seine Freunde
„…damit ich nicht allein wäre.“
Justus Jonas • Lucas Cranach d. Ä. • Johann Agricola
Johannes Brenz • Johannes Bugenhagen
Johannes von Staupitz


Aus der Vielzahl derer, die in Verbindung mit Martin Luther standen, werden hier einzelne Weggefährten in ihrer jeweils sehr verschieden gestalteten Freundschaft vorgestellt.


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 1997

„Man weiß so wenig über ihn“
Philipp Melanchthon
Ein Mensch zwischen Angst und Zuversicht


Der 500. Geburtstag Philipp Melanchthons am 16. Februar 1997 gab den Anstoß, sich intensiver mit dem Leben und der Theologie dieses außergewöhnlichen Menschen zu beschäftigen.

 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 1996

… da Tod und Leben rungen
Tod und Leben in der Sicht Martin Luthers und heute

Der 450. Todestag Martin Luthers am 18. Februar 1996 war Anlass und Grund für eine Vorlesungsreihe zum Lebensthema: Sterben und Tod.

 


Wittenberger Sonntagsvorlesungen 1995

Frauen mischen sich ein
Katharina Luther • Katharina Melanchthon • Katharina Zell
Hille Feicken und andere


Sich einzumischen in gesellschaftliche Verhältnisse, das ist eine gute protestantische Tugend. Neben den Reformatoren haben das auch immer wieder Frauen gewagt und getan.


 

Seit 1983 gibt es die Sonntagsvorlesungen im Predigerseminar. In loser Anlehnung an die Tradition der alten Wittenberger Universität, deren Nachfolgeeinrichtung das Predigerseminar seit 1817 ist, findet diese Reihe jeweils im ersten Halbjahr einmal im Monat sonntags im Anschluss an den Gottesdienst von 11.30 – 12.30 Uhr statt. Damit leistet das Seminar einen Beitrag zur Allgemeinbildung für die interessierte Öffentlichkeit Wittenbergs und darüber hinaus. Die Themenstellung orientiert sich an Fragen, die Menschen heute bewegen. Von dort aus werden Einsichten reformatorischer Theologie und Erkenntnisse aus ihrer Wirkungsgeschichte fruchtbar gemacht.

Seit 1995 wird die Reihe veröffentlicht. Die Jahrgänge 1995 bis 2006 wurden von Direktor Peter Freybe herausgegeben. Seit 2007 ist Dr. Hanna Kasparick als Direktorin für die Drucklegung  verantwortlich.
 

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Publikationsdatum dieser Seite: 29.08.2013 16:48